Seit Anfang Mai 2000, bin ich stolzer Besitzer eines Oldies.
Es handelt sich hierbei um einen Güldner des Typ`s AZK 9W aus dem Jahre 1957.
Technische Daten laut KFZ-Brief:
| Erstzulassung: | 14.05.1957 |
| Fahrgestellnummer: | 37133/5229 |
| Motornummer: | 360 837/38 |
| Kraftstoff: | Diesel |
| Leistung: | 14 PS bei 2000 U/min |
| Hubraum: | 877 ccm |
| U/min: | 2000 |
| Leergewicht: | 1150 kg |
| zul. Gesamtgewicht: | 1550 kg |
| zul. Achslast vorne: | 600 kg |
| zul. Achslast hinten: | 950 kg |
| Bereifung vorne: | 4,50-16 |
| Bereifung hinten: | 9-24 AS |
| Höchstgeschwindigkeit: | 20 km/h |
| Standgeräusch: | 86 phon |
| Fahrgeräusch: | 87 phon |
Auf diesen Oldie wurde ich durch ein Gespräch am Stammtisch aufmerksam.
Eigentlich suchte ich einen Fendt Einzylinder mit 15 PS aus den 50er Jahren.
Diese Fahrzeuge sind aber sehr begehrt und daher auch im unrestaurierten Zustand
recht teuer.
Bei oben genanntem Stammtischgespräch sagte mein Freund Bernd, seine Schwiegermutter
habe noch einen alten Traktor in der Scheune stehen. Er meinte, es handle sich um einen
kleinen Kramer.
Wir machten sofort einen Termin, um das Fahrzeug zu begutachten.
Bei dieser Begutachtung stellte es sich allerdings heraus, das es sich um einen Güldner
mit dem Baujahr 1957 handelt.
Erstaunt musste ich feststellen, dass diese Maschine mit einem Mähwerk und sogar einer Hydraulikanlage
ausgestattet war.
Über den Preis kann man nicht streiten, zumal noch eine original Werkzeugkiste mit Inhalt und
der KFZ-Brief vorhanden sind.
Einige Tage später haben wir den Oldtimer mittels eines Tiefladers zu mir in die Garage gebracht.